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Florian Fath

Therapie | Coaching | Supervision & Seminare

Florian Fath

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Familientherapie in Würzburg

Die Familie ist die "Wiege des Lebens". In allen Kulturen kommt ihr eine herausragende Bedeutung zu, z. B. in Form der "Heiligen Familie" im Christentum oder als Sippe, der erweiterten Familie inkl. aller verstorbenen Ahnen bei vielen Naturvölkern. So stärkend, Halt gebend und unterstützend das Eingebundensein in die Familie erlebt werden kann, so schwächend, einengend und zerstörerisch kann sich eine ungute Bindung an die Familie im Einzelfall auswirken.

Eine Familientherapie kann für Sie hilfreich sein bei:
  • Störungen der frühen Eltern-Kind-Bindung, z. B. bei Frühgeburten oder Wochenbettdepressionen
  • Unterstützungsbedarf in der Erziehung bzw. der Beziehungsgestaltung zwischen Eltern und Kindern
  • "Sorgenkindern" mit erhöhtem Hilfe- und/oder Förderbedarf
  • Schulschwierigkeiten, AD(H)S, Legasthenie usw.
  • emotionalen oder Verhaltensauffälligkeiten
  • Essstörungen bzw. generell bei Suchtproblematiken
  • Pubertätskrisen
  • Adoleszenz- und Ablösungskonflikten, also Schwierigkeiten bei der Lösung vom Elternhaus
  • Trennung und Scheidung oder in Patchwork-Situationen
  • transgenerationalen Störungen der Beziehung, sog. Mehrgenerationenkonflikten
  • sozio-kulturell (mit-)bedingten Schwierigkeiten, z. B. bei Familien mit Migrationshintergrund oder interkulturellen Beziehungen
  • negativen Ausiwrkungen historischer Ereignisse auf die Familie, z. B. Krieg, Flucht und Vertreibung, Terrorismus etc.
  • der Bewältigung sonstiger Krisen sowie Verlust und Tod

Wie wirkt die systemische Familientherapie?

Als Menschen sind wir Zeit unseres Lebens herausgefordert, unser Bedürnfis nach Zugehörigkeit und Verbundenheit mit dem Wunsch nach Autonomie und Selbständigkeit in Ausgleich zu bringen. Nur wenn beides gleichzeitig möglich ist, finden wir ganz in unsere Kraft und Würde.
Viele unserer tiefsten Überzeugungen und Verhaltensmuster werden in der Kindheit im Schoß der Familie geformt. Sie sind oft identisch mit den Überzeugungen, Regeln und Beziehungsmustern, die in unserer Herkunftsfamilie, teilweise über viele Generationen hinweg, gegolten haben. Unreflektiert übernommen prägen sie uns ein Leben lang. Sich ihrer bewusst zu werden, sie zu differenzieren, wo nötig zu verabschieden bzw. wo sinnvoll zu assimillieren, ist eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Entwicklung hin zum erwachsenen, unabhängigen Menschen. Auch ist die Erfahrung von familiärem Eingebundensein (bzw. dem Fehlen desselben) maßgeblich dafür verantwortlich, wie wir später als Erwachsene unsere Beziehungen gestalten, sei es in Freundschaften, der Partnerschaft und natürlich in unseren eigenen Familien, mit unseren eigenen Kindern. Schließlich spielen die familiären Prägungen auch für die spirituelle Entwicklung eine große Rolle: der Weg zu überpersönlichem (transpersonalem) Eingebundensein in die Menschheitsfamilie, führt oft über die Auseinandersetzung mit den (unerledigten) Beziehungserfahrungen unserer Kindheit.

Ablauf einer Familientherapie

Ich unterscheide zwischen einer familientherapeutischen Perspektive und einer tatsächlichen Familientherapie.
Die familientherapeutische Perspektive fließt in meiner Arbeit in alle Formen der Begleitung, auch in der Einzeltherapie, stets mit ein. Eine "echte" Familientherapie umfasst die Arbeit mit mehreren Beteiligten, meistens mit Eltern und ihren Kindern. Die beiden Ebenen sind nicht wirklich scharf voneinander abzugrenzen, es gibt Übergänge und Überschneidungen. Ich möchte Sie dazu einladen, falls Sie glauben, dass eine Familientherapie oder die familientherapeutische Perspektive bei Ihren Schwierigkeiten hilfreich sein könnte, persönlich Kontakt mit mir aufzunehmen. Dann können wir in einem Vorgespräch klären, welche Form der Begleitung in Ihrem Fall die richtige ist.

Bitte beachten Sie: Ich arbeite nicht mit Kindern/Jugendlichen unter 17 Jahren im direkten Kontakt. Dafür gibt es speziell ausgebildete Kollegen, die dieser Aufgabe besser gerecht werden können. Eine Beratung von Eltern zur Verbesserung ihres Kontakt- und Beziehungsangebotes und zur Stärkung ihrer elterlichen Kompetenzen ist jedoch jederzeit, unabhängig vom Alter der Kinder, möglich.